Anerkennungsgesetz in Kraft

Der Gesetzgeber will im Ausland erworbene Berufsqualfikationen einfacher anerkennen und damit qualifikationsnahe Beschäftigung fördern.

Gleiche Chancen für gleiche Qualifikation

Das wenig beachtete und am 12.12.2011 veröffentlichte Anerkennungsgesetz über die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse ist am 1.4.2012 in Kraft getreten. Neben dem neuen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz werden rund 60 Berufsgesetze und Verordnungen zur Anerkennung von Berufsqualifikationen angepasst.

Mit dem Gesetz schafft die Bundesregierung einen Rechtsanspruch auf eine individuelle Gleichwertigkeitsprüfung. Neu ist dies für die rund 350 Ausbildungsberufe im dualen System.“ (Bundesregierung)

Auch Ärzte aus Staaten außerhalb der EU, so genannten Drittländern, können damit um eine unbeschränkte Approbation ersuchen. Bislang wurde meist nur eine zeitlich und räumlich begrenzte Berufserlaubnis erteilt. Freuen werden sich vor allem Ärzte aus den arabischen Ländern, Russland und der Türkei. Innerhalb der EU (Mitgliedstaaten) sind dagegen bereits zahlreiche Berufsqualifikationen anerkannt.

www.anerkennung-in-deutschland.de

Sie haben einen ausländischen Berufsabschluss?

Arbeitgeber, vor allem Kliniken, MVZ und anstellende Praxen, als auch ausländische Mitbürger erhalten von uns Informationen über die Anerkennung ausländischer Berufsqualfikationen. Sie finden in uns darüber hinaus einen geeigneten Vertreter gegenüber den Behörden.

Nehmen Sie keine Mühen auf sich. Wir entlasten Sie mit dieser Arbeit.

Dr. Andreas Staufer

Dr. Andreas Staufer

Rechtsanwalt Dr. Staufer ist Fachanwalt für Medizinrecht und IT-Recht.
Zu seinen Schwerpunkten zählen eHealth, LegalTech und Datenschutz.
Rufen Sie ihn an: Telefon 089 652001. Oder schreiben Sie ihm: info@fasp.de.

Die Beiträge sind nicht abschließend und ersetzen keinesfalls eine anwaltliche Beratung. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Anwalt - oder uns.
Dr. Andreas Staufer
Veröffentlicht in Medizinrecht Getagged mit: , , , , , ,